ANDACHT

Früchte! Da denkt doch jeder sofort an duftende Erdbeeren, süße Mangos, saftige Ananas oder knackige Äpfel. Reifes Obst bedeutet frischen Genuss pur. Und ist dabei auch noch gesund. Meistens ist es ja umgekehrt: Was gut schmeckt, macht dick, verfettet die Leber und erhöht den Blutdruck – von zuckrigen Limonaden über salzige Kartoffelchips und fette Sahnetorten bis hin zum Alkohol.
Aber nicht nur Bäume, Sträucher oder Pflanzen tragen Früchte. Wie von diesen Produkten der Natur leben wir auch von den Erträgen unserer Arbeit. Fleiß mit Geschick und Talent gepaart liefert zuverlässig reiche Ausbeute: Im Garten und den Betrieben, am Computerbildschirm oder an der Werkbank. Kein Wunder, dass die meisten Religionen Fruchtbarkeitsrituale anbieten. Oftmals verehrte man sogar fürs Wachsen und Gedeihen eigens zuständige Gottheiten. Ihr segensreiches Wirken auf dem Ackerboden und in den Familien sicherte das Überleben. Was bei den Römern Venus oder Ceres waren, sind im Hinduismus Dewi Shri oder Lakshmi.
Selbst im alten Israel hat man Naturgottheiten Opfer dargebracht, um die Fruchtbarkeit von Mensch, Tier und Ackerboden zu sichern: „Sie dienten Baal und beteten ihn an. Sie errichteten ihm einen Altar im Tempel und machten ein Bild der Aschera“ (1. Könige 16 Vers 31-33). Man hatte diese Gestalten bei den Nachbarn kennen gelernt und glaubte, sie seien doch eine nette Ergänzung zum eigenen Gott Jahweh. Zornig verdammen die Propheten diesen brutalstmöglichen Verstoß gegen das Erste Gebot. Durch sie lies Gott dem Volk ausrichten: „Sie wollen nicht erkennen, dass ich es bin, der ihnen Korn, Wein und Öl gegeben hat und viel Silber und Gold. Das haben sie dem Baal zu Ehren gebracht haben“ (Hosea 2 Vers 10). Die Sache war eindeutig: „Israel vergisst seinen Schöpfer“ (Hosea 8 Vers 14) und „hängt nichtigen Abgöttern an, die nicht helfen können“ (Jeremia 2 Vers 8)
Wir sind da heute klüger! Nicht mehr beten wir zu Götzen oder opfern vor Statuen! Wirklich? Die alten Kultfiguren haben wir rausgeschmissen, die Fetische sind geblieben, die Amulette, Horoskope und Tarotkarten. Augenzwinkernder Aberglaube trotzt unverdrossen wissenschaftlichen Einsichten. Und modisch nach heutigem Geschmack mit Tarnfarbe angestrichen thront unverdrossen eine Heerschar von modernen Göttern auf unseren Podesten. Überrascht? Man muss sie nur als solche entlarven!
Martin Luther gibt einen wertvollen Hinweis: „Schau einfach mal, woran du dein Herz hängst und worauf du dich verlässt. Dann weißt du, wer eigentlich dein Gott ist“. Es lohnt sich darüber nachzudenken, woran man so alles sein Herz hängen kann. Wohlstand und Karriere natürlich, Lob und Erfolg – Vermögen und Konsum, Statussymbole, Ehrenurkunden, Siegertreppchen. Wir schielen nach Prestige und Reputation, verehren Celebrities und Royals, bewundern Führungspersönlichkeiten und Kraftprotze, beneiden die Reichen und die Schönen und suchen den Mächtigen und Gewinnertypen zu gefallen. Erkennen Sie sich da wieder? Oder wer sonst ist für Sie der einzige Halt im Leben und im Sterben? Eines aber steht fest: Auf welches Pferd auch immer man setzt, um Erfolg zu haben – gewisslich vergisst man dabei den wahren Gott.
Egal, wen auch immer wir um Hilfe bitten, wem auch immer wir vertrauen: Immer ist es der HERR allein, der „Speise gibt allem Fleisch, denn seine Güte währet ewiglich“ (Psalm 136 Vers 25). Da können wir uns noch so sehr abstrampeln: „Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen“ (Psalm 127 Vers 1). Nur wenn er menschliche Arbeit und ernsthaften Fleiß heiligt, gelingt das Werk: „Denn der Segen des HERRN allein macht reich. Nichts tut eigene Mühe hinzu“ (Sprüche 10 Vers 22). „Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen, womit werden wir uns kleiden? So fragen die Heiden“ und suchen nach ihren Götzen. „Doch euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit. Dann wird Euch das alles zufallen“ (Matthäus 6 Vers 31-33). Doch damit nicht genug! Über all dieses hinaus „sandte Gott seinen einigen Sohn, damit wir die Kindschaft Gottes empfangen“ (Galater 4 Vers 4-5). „Er aber hat uns einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben, dass durch uns entstünde die Erleuchtung der Herrlichkeit Gottes“ (2 Korinther 4 Vers 6).
Leben wir also wohlgenährt von Gottes Früchten, so lasst auch unsere Mitmenschen an seine Gaben teilhaben, damit keiner hungern und darben muss. Gedeiht unsere Arbeit durch seinen Segen, „so sollen auch wir ein Segen sein. Denn in uns werden gesegnet alle Geschlechter auf Erden“ (Genesis 12 Vers 2-3). Ist aber Jesus Christ, „das Licht der Welt“ (Johannes 8 Vers 12), so lasst uns selbst zum „Licht der Welt“ werden (Matthäus 5 Vers 14). Gottes Gabe wird somit uns zur Aufgabe: „Lebt als Kinder des Lichts. Die Frucht des Lichtes aber ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit“ (Epheser 5 Vers 8). Von Gott erleuchtet lasst uns milde die Schwächen unserer Zeitgenossen ertragen. Lasst uns redlich mit denen umgehen, die wir lieben, und mit denen, die uns belasten. Und lasst uns allen Menschen künden von Jesus Christus, „damit jedermann die Wahrheit erkennt. Die Wahrheit aber wird euch frei machen“ (Johannes 8 Vers 32).
So vernünftig, wie wir schon sind, lasst uns nun sogar weise werden (Psalm 1 Vers 1-3): „Denn wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen, sondern hat Lust am Gesetz des Herrn. Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit. Und was er macht, das gerät wohl“– durch Jesus Christus, unseren HERRN.
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche
Dr. Martin Schulz-Rauch

WAS TREIBT DICH AN?
Ist es die Sehnsucht nach echtem erfülltem Leben?
Ist es dein unbändiger Wille zur Macht?
Ist es deine Entscheidung, für andere da zu sein?
Ist es ….?
Der Apostel Paulus schreibt im Römerbrief: „Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.“ Er weist darauf hin, dass es noch einen anderen Geist gibt, einen Geist, der versklavt. Mir fällt dazu die Geschichte von König Saul ein, dem ersten König Israels. Immer wieder verstörte ihn Gottes dunkler Geist, der ihn unbeherrscht machte. Nur der junge David konnte ihn mit seinem Harfenspiel besänftigen (1. Samuel 16, 14-23).
KINDER GOTTES DURCH DIE TAUFE
Der erste Sonntag nach Epiphanias hat die Taufe von Jesus im Jordan durch Johannes zum Thema. Dort empfing Jesus Gottes Geist. Auch wir sind mit Wasser getauft und mit Gottes Geist gesegnet. Er macht uns zu Töchtern und Söhnen Gottes. Zusammen mit dem Gottessohn Jesus Christus sind wir Miterben von Gottes Herrschaft (Vers 17). Wenn nun Gottes Geist unser Denken, Wollen und Handeln erfüllt. Wie sieht das praktisch aus?
SEHNSUCHT NACH LEBEN
Gottes Geist schenkt unserer Sehnsucht Realitätssinn. Er gaukelt uns nicht schnelles Glück, Reichtum, ewige Jugend oder Gesundheit vor. Gottes Geist lehrt uns, dass zum Leben auch Rückschläge, Krankheit und Leiden gehören. Wer diese Realitäten annimmt, entdeckt darin den Schlüssel, die „Herrlichkeiten“ des Lebens zu entdecken, die Paulus im Vers 17 erwähnt. Die Einschränkungen meiner Fußheberlähmung haben mich dazu gebracht, durch beharrliches Training meine körperliche Gesundheit zu stärken. Gottes Geist lässt uns auch die kleinen Glücksmomente entdecken, mit denen wir dankbar unser Leben genießen können.
MACHT
Macht ist verführerisch. Mit meinem unbändigen Willen zur Macht sehe nur ich mich im Zentrum meines Denkens und Handelns. Über andere herrschen, sie demütigen oder sie als Marionetten behandeln, sind Mittel dazu. In einem Interview Trumps in der New York Times vom 8.1.2026 wurde er gefragt, ob internationales Recht seine Regierung einschränke. Trump erwiderte, seine Macht werde nur durch einen einzigen Aspekt begrenzt: „Mein eigener Sinn für Moral. Mein eigener Verstand. Das ist das Einzige, was mich stoppen kann.“
Erreiche ich als Kind Gottes Macht und Einfluss, dann bewahrt mich Jesus Christus vor dem verführerischen bösen Geist. Gottes Geist treibt mich dann, mit Macht verantwortungsvoll umzugehen und frage mich: Was kann ich für mich und andere erreichen, damit Gottes Grundwerte unser Zusammenleben fördern: Liebe und Achtung füreinander, den anderen wert achten und barmherzig sein denen, die Hilfe brauchen?
FÜR ANDERE DA SEIN
Wenn ich für andere da sein möchte, dann hilft mir Gottes Geist, andere Menschen in Freud und Leid zu begleiten. Und er bewahrt mich davor, mich selbst dabei zu vergessen. Vielmehr achte ich auch auf mein Wohlbefinden.
Ein fröhliches Leben als Söhne und Töchter Gottes wünscht Euch zum neuen Jahr
Pfarrer in Ruhe Wolfgang K. Leuschner
Mein Liedvorschlag: EG 410, Christus, das Licht der Welt,
entnommen bei YouTube@musikarchivgottesdienste5526

Es gibt Zäsuren im Leben, die laden geradezu zu guten Vorsätzen ein. Ein runder Geburtstag vielleicht, ein Jubiläum und natürlich der Beginn des neuen Jahres. Dann nehmen wir uns allerhand vor: Man müsste mal …, man sollte unbedingt…, das kann doch nicht unmöglich sein…! Leider lehrt die Erfahrung, dass das Umsetzen guter Absichten deutlich schwerer ist als das bloße Wünschen. Gute Vorsätze sind nämlich Ratschläge an sich selbst. Und Ratschläge beinhalten bekanntermaßen Schläge. Schläge, die schmerzen. Aus der Position des Besserwissens macht man sich Vorwürfe, tadelt sein Ungenügen und ist unzufrieden mit seinen Leistungen. Wenn es so einfach wäre, hätte man‘s ja längst schon besser machen können. Wohl kaum einer macht sich die Mühe, am Silvesterabend die guten Vorsätze des vergangenen Jahres Revue passieren zu lassen. Die Bilanz wäre ernüchternd.
Mit Gewissheit hält das neue Jahr schöne Erlebnisse bereit. Aber schwere Stunden werden nicht ausbleiben. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird es so wechselhaft verlaufen wie die bisherigen Jahre. Da gilt es, gewappnet zu sein: Mit offenem Herzen das Schöne erleben, mutig in Gefahr sich wehren, Trost suchen, wenn man an Grenzen stößt, das Glück genießen, wenn es unverhofft anklopft. Außerdem gilt es, den moralischen Kompass einzunorden, die Wegweiser zu erkennen, günstige Gelegenheiten beim Schopf zu erfassen und im dichten Nebel des Alltagstrubels die Orientierung nicht zu verlieren.
Am wichtigsten ist das Fundament, auf dem wir stehen und uns bewegen. Wer sein Haus auf Sand baut, wundere sich nicht, wenn es Risse bekommt und ins Rutschen gerät. Wer sich Illusionen hingibt, Tatsachen leugnet und Träumen nachhängt, sollte sich vor der Realität in Acht nehmen. Um es mit den Worten eines ehemaligen Bundeskanzlers zu sagen: Wer Visionen hat, geht besser zum Arzt und lässt sich behandeln. Ein Kluger hingegen baut sein Haus auf Felsen. „Wenn dann der Platzregen fällt und die Wasser kommen und die Winde wehen und an das Haus stoßen, so fällt es doch nicht ein“ (Matthäus 7 Vers 27). Selbst schwere Wetter, drängende Sorgen und bittere Schicksalsschläge bringen ein Leben nicht zum Einsturz, sofern es auf gutem Grund gebaut ist. „Einen anderen Grund aber kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus“ (1. Korinther 3 Vers 11), Denn er ist „mein HERR, mein Fels, meine Burg, mein Erretter“ (Psalm 18 Vers 3).
Wer Sicherheit sucht in unruhigen Zeiten, einen Ruheort im Trubel des Alltags, eine Zuflucht in Stunden der Angst und Trost im Unglück: Bei Gott wird er fündig. Gott ist unser Rettungsreifen und unserer Versorger. Wie ein guter Hirte führt er auf rechter Straße zum frischen Wasser und deckt sogar einen Tisch direkt vis-a-vis unserer Bedroher. Mit ihm an unserer Seite brauchen wir kein Unglück zu fürchten, sobald er uns durch ein finsteres Tal wandern lässt (Psalm 23): „Überall reißt er mich heraus, denn er hat Lust zum mir“ (Psalm 18 Vers 20).
Zugleich ist Gott bei der Wanderschaft durchs Leben unsere Richtschnur, „mit der er uns recht führen wird“ (Sprüche 3 Vers 6), und unsere Heimat in der Vollendung, „wenn er abwischen wird alle Tränen von unseren Augen“ (Offenbarung 21 Vers 4). „Gott ist unsere Zuversicht und Stärke in allen großen Nöten, die uns widerfahren“ (Psalm 46 Vers 2). „Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen Deinen Wegen, damit Du deinen Fuß nicht an einen Stein stossest“ (Psalm 91 Vers 11). Wer mit Gott auf Wanderschaft gehen will, „dem stellt er die Füße auf einen weiten Raum“ (Psalm 31 Vers 9). Ja „mit meinem Gott kann ich sogar über Mauern springen“ (Psalm 18 Vers 30).
Wer im vor uns liegenden Jahr auf festem Grund leben, voranschreiten und feiern, ertragen und genießen will, der bete mit den Weisen Israels: „Dein Wort sei meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege“ (Psalm 119 Vers 105). Das lebendige Wort Gottes aber ist Jesus Christus, welcher „der Weg, die Wahrheit und das Leben ist“ (Johannes 14 Vers 6). Darum habe ich für das neue Jahr nur einen Wunsch für Sie, nämlich dass Sie unbeirrbar stets von der einen wirklichen Gewissheit sich tragen lassen (Hebräer 13 Vers 8): „Gestern und heute und derselbe auch in alle Ewigkeit ist Jesus Christus“.
Ein gesegnetes Jahr liegt vor Ihnen!
Dr. Martin Schulz-Rauch

SILVESTER –
ein Tag des Übergangs. Wir blicken zurück auf das vergehende und schauen auf das neue Jahr. Der Beter des Wochenspruch-Psalms 31 blickt auch zurück. Von seinen Nachbarn wird er bedrängt und verspottet. Mit übler Nachrede wollen sie ihn fertig machen. Was kann er dagegen setzen, um nicht unterzugehen? Er vertraut Gott. „Ich verlasse mich auf dich, … du bist und bleibst mein Gott! „Meine Zeit steht in deinen Händen.“ (Verse 15,16)
DAS JAHR 2025
war für uns ein eher bedrohliches Jahr. Auch wenn wir unser Auskommen hatten und nicht unmittelbar in Konflikte hineingezogen wurden – bei mir selbst spüre ich eine Grundangst, wenn ich sehe, wie politisch bewährte Bündnisse und Sicherheitsstrukturen in Frage gestellt werden. Ob wir in Europa oder in Asien leben: Die Unsicherheit, wie es mit dem Welthandel weitergeht, welche Kriege geführt werden und welche Konflikte weiter schwelen, berührt uns ganz unmittelbar im Supermarkt oder vor dem Fernseher.
BLICK ZURÜCK
Wenn Sie zurückblicken auf das vergehende Jahr, dann belasten Sie vielleicht persönliche Rückschläge. Plagt Sie eine Krankheit oder leiden Sie unter Konflikten in Ihrer Familie, dann sind Sie dem Grundgefühl unseres Psalmbeters ganz nahe. Er hat Angst, fühlt sich vergessen, fühlt sich innerlich zerbrochen wie ein zerschlagenes Gefäß. Das Einzige, das ihn am Leben hält, ist das tiefe Vertrauen zu Gott.
BLICK NACH VORN
Trauen Sie sich selbst dieses Gottvertrauen zu, auch wenn alles verloren scheint?
Wagen Sie es, trauen Sie sich! Was wird sich ändern? Ihre Zeit wird nicht mehr von denen bestimmt, die Sie kleinkriegen wollen. Ihre Zeit wird nicht mehr von der Angst bestimmt, was noch auf Sie zukommt. Vielmehr sagen Sie sich: Im vergangenen Jahr und im kommenden Jahr steht meine Zeit in Gottes Händen.
Aus vielen Worten der Bibel wissen Sie und ich, wie es Gott mit uns meint: Er ist gut zu uns. Er sieht unsere Sorgen. Er schenkt uns die Kraft, Altes hinter uns zu lassen und vertrauensvoll Neues zu wagen. Deshalb feiern wir Weihnachten. Das Kind in der Krippe zeigt uns: Gott kümmert sich in Jesus Christus höchstpersönlich um uns. Als einer wie wir kennt er sich in unserer Welt aus. Zugleich bietet er uns vertrauensbildende Maßnahmen an. Sie helfen und heilen.
Nehmen Sie sich ein Herz und sagen vertrauensvoll an der Schwelle des neuen Jahres: HERR, meine Zeit steht in deinen Händen.
Mir macht das Lied „Meine Zeit steht in deinen Händen“ von Peter Strauch immer wieder Mut, auf Gott zu vertrauen. Hören Sie mal rein.
Ein hoffnungsvolles und gesegnetes neues Jahr wünscht Ihnen
Pfarrer in Ruhe Wolfgang K. Leuschner
Bild: ©️ Wolfgang K. Leuschner
Video: Lieder für die Andacht: @liederfurdieandacht9079, Es singt der Gemeindechor Eppingen.

Was meine Augen nicht sehen, kann ich nicht glauben, sagte mir vor einiger Zeit ein älterer Herr, der infolge eines Unfalls erblindet war. Wenn ich ihn besuchte, verwickelte er mich in Gespräche über den Glauben. Er fragte viel, diskutierte angeregt, wollte alles wissen. Und regelmäßig beendet er unsere Diskussion mit diesem rätselhaften Satz.
Sein Gegenbild finde ich in einem Soldaten des Pontius Pilatus. Nachdem Jesus schon sechs Stunden am Kreuz hing, hatte er den Auftrag, mit einer Lanze in die linke Seite des Gemarterten zu stechen. „Und sogleich kam Blut und Wasser heraus, und sie sahen, dass er schon gestorben war“ (Johannes 19 Vers 33-33). Gemäß der kirchlichen Tradition war dieser Soldat blind. Bildlich wird er auf Kreuzigungsdarstellungen aus dem Mittelalter mit einer Lanze dargestellt, während er mit einem Finger auf seine Augen zeigt. Einer, der nicht sehen kann, wird zum Augenzeugen des Todes Jesu.
Eine tiefe Spannung verbindet sehen und glauben. Wenn wir doch nur Gott sehen könnten – wie einfach wäre es doch an ihn zu glauben. Der Jünger Thomas genoß das einzigartige Privileg, seine Finger in die Wundmale des Gekreuzigten legen zu dürfen – nur um gleich von ihm zurecht gewiesen zu werden: „Selig sind die, die mich nicht sehen und trotzdem glauben“ (Johannes 20 Vers 29). Während seines irdischen Lebens war Jesus natürlich jedermann sichtbar. Warum sonst wäre der Zöllner Zachäus auf einen Baum geklettert, „denn er begehrte, Jesus zu sehen“ (Lukas 19 Vers 3). Was er so gründlich tat, dass sein Leben eine 180-Grad-Wende machte.
Aber er war eine seltene Ausnahme. Nachdem nämlich Fünftausend mit fünf Broten und zwei Fischen aus Jesu Hand satt geworden waren, meckerten sie sofort, Mose hätte seinem Volk sogar Brot vom Himmel gegeben: „Und du, was tust Du für Zeichen, auf dass wir sehen und glauben“ (Johannes 6 Vers 30)? Paradox: Sichtbare Beweise stillen nicht die Neugier und ermutigen nicht zum Glauben. Vielmehr geben sie Nahrung für neuen Zweifel, provozieren verwunderte Fragen und lassen immer stärkere Beweise einfordern. „Obwohl Jesus viele solcher Zeichen vor ihren Augen tat, glaubten sie doch nicht an ihn“ (Johannes 12 Vers 37).
Das gilt auch umgekehrt: Selbst in seinem größten Elend, nachdem er alles verloren hatte, was ihm von Gott geschenkt worden war, hielt Hiob unerschütterlich an seinem Glauben fest: „Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen“ (Hiob 2 Vers 10). Für jedermann unübersehbar schien Gott sich von ihm abgewendet zu haben. Aber Hiob weigerte sich, seinen Glauben aufgrund vermeintlicher Gegenbeweise aufzugeben. Wohltaten sind so wenig Zeichen für Gottes Zuwendung wie Niederlagen gegen ihn sprechen.
Sehen und Glauben reimen sich partout nicht zusammen. Beweise überzeugen nicht: Weder können sie stabilen Glauben irritieren, noch mangelnden Glauben stärken. Glaube sichert eine ganz eigene Art von Wahrheit. Gewöhnlich gewinnen und festigen wir Wahrheiten anhand von handfesten Belegen und wissenschaftlichen Experimenten. Doch weder Vernunft noch Tradition, weder Überzeugung noch Überredung, weder Moral noch Versagen können Glauben begründen oder verwerfen. Wahrer Glauben regiert eine eigene Abteilung in unserem Gemüt und nützt seine eigenen Sinnesorgane zur Anschauung des Allmächtigen. Er ist nicht erreichbar für Argumente oder Nachweise. „Denn vor Gott wandeln wir allein im Glauben und nicht im Schauen“ (2. Korinther Vers 7). Doch nicht billiges Fürwahrhalten oder infantile Wunschvorstellung, „ist der Glaube, sondern eine feste Zuversicht, dessen was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht“ (Hebräer 11 Vers 1). Der Glaube ist nicht wetterwendisch, der vor Leiden und Scheitern kapituliert. Der Glaube ist nicht glamourös, der medialem Erfolg und gefallsüchtigem Ruhm nachjagt. „Schließlich ist eine Hoffnung, die man sieht, keine Hoffnung. Denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht“ (Römer 8 Vers 24).
Ja aber, wie kann man zum Glauben kommen, wenn Beweise nutzlos und Zeichen vieldeutig sind? Und wie kann man im Glauben fest bleiben, damit Niederlagen ihm nichts anhaben können? Beweise für den Glauben werden seit jeher gefordert. Als die Frommen Jesus fragten, „Meister, wir möchten gerne ein Zeichnen von dir sehen“, antwortete er schroff: „Ein böses und abtrünniges Geschlecht fordert ein Zeichen. Aber es wird ihm kein Zeichen gegeben werden, es sei denn das Zeichen des Jona“ (Matthäus 12 Vers 38-39).
Bekanntlich wurde dieser Prophet auf hoher See von einem Monsterfisch geschluckt und nach drei Tagen in Ninive an Land gespien. So auch Jesus, den drei Tage lang der Rachen des Todes verschlungen hatte, um an Ostern von den Toten aufzuerstehen. Ein merkwürdiges, ganz und gar widersinniges Zeichen! In seiner größten Niederlage, im Tode am Kreuz, „hat Gott Jesus erhöht und ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist“ (Philipper 2 Vers 9). Aber warum diese Umstände, warum nicht gleich direkt? Statt erst an Ostern, warum nicht schon an Weihnachten? „Vom Himmel hoch“ zur Welt gekommen (Martin Luther) und von Hirten und Königen angebetet, doch danach mitten im Leben „hinabgestiegen ins Reich des Todes“ – erst dann „sehen wir seine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit“ (Johannes 1 Vers 14 b).
Der Mensch ist gerne groß, doch Gott ist gerne klein (Kurt Marti). Ansonsten wäre er mit grandioser Geste wie ein breitbeiniger Angeber im ohrenbetäubendem Getöse vom Himmel hinabgefahren und hätte in seinem Oval Office selbstverliebt den Thronstuhl bestiegen. Stattdessen landet er in einem Futtertrog, muss vor Kindermördern fliehen und erlernt ein Handwerk. Ein nicht ganz gewöhnliches, aber ein alltägliches Leben – wie es bis heute millionenfach auf der Welt anzutreffen ist. Menschen verlangen triumphale Erfolge als Beweis, doch Gott erniedrigt sich: „Das Wort wird Fleisch und wohnt unter uns“ (Johannes 1 Vers 14a). „Denn obgleich Jesus Gott in allem gleich war, hielt er doch nicht gierig daran fest, sondern erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz“ (Philipper 2 Vers 6, 8). Und erweist genau darin seine Herrlichkeit!
Seltsame Logik – aber so ist Gott eben. Wer Gott sehen will, suche nicht nach Zeichen und Beweisen. Niemals werden sie genügen, sondern immer nur neue Zweifel produzieren. Wer Gott sehen will, der schaue auf das Kind in der Krippe und auf den Erhöhten am Kreuz. Wie aber soll das gelingen – angesichts von lauernden Zweifeln, klugen Einwänden und überlegenem Spott? Wer allerdings voll Vertrauen und Hoffen mit dem blinden Bartimäus aus Jericho betet: „Jesus, Du Sohn Davids, erbarme dich meiner, dass ich sehend werde“ (Markus 10 Vers 47, 51), dem antwortet Jesu: „Sei sehend. Dein Glaube hat dir geholfen“ (Lukas 18 Vers 42). Hoffen erweckt Glauben und Glauben lässt hoffen, was wiederum unseren Glauben stärkt. Dann können wir mit dem alten Simeon im Angesicht des Christkindes bekennen, „meine Augen haben den Heiland gesehen“ (Lukas 2 Vers 30), und darum auf unsere Erlösung hoffen – durch unseren Herrn Jesus Christus.
Ich wünsche Ihnen eine nachdenkliche Zeit am Jahresende, Ihr
Dr. Martin Schulz-Rauch

Das Schwesternzimmer der Frauenklinik ist gepflastert mit zahllosen Fotographien junger Mütter. Manche erschöpft und ausgelaugt, andere glücklich strahlend. Und immer ein neugeborenes Baby auf dem Schoß – schlafend, dösend oder schreiend: Die stolze Erfolgsgeschichte der Station. Mitten drin (es ist ein katholisches Haus) in barocker Geste die Gottesmutter Maria, auf dem Arm das Jesuskind. Frappant die Ähnlichkeit beider Bildmotive: Hier die thronende Madonna, die zur stillen Andacht den Heiland präsentiert. Dort die zahllosen stolzen Mütter nach der Geburt ihres größten Schatzes.
Keiner kann sich mehr bewußt erinnern, wie einst selbst er thronte im Schoß seiner Mutter. Und doch ist das Wissen darum tief in unserer Seele verankert. War es doch das reinste Paradies, rundum versorgt, behütet und verwöhnt zu werden – ohne Verantwortung tragen oder sich um die Zukunft kümmern zu müssen. Einfach nur da sein, geborgen, versorgt und umhüllt: Es ist das Vorrecht der ganz Kleinen, bei Hunger und jeglichem Unwohlsein bedenkenlos fordern und schreien zu dürfen, um dann umstandslos befriedigt zu werden. Und dabei der Augenstern der ganzen Familie zu sein, der vergötterte Wonneproppen, das angehimmelte Prinzesschen.
Unwillkürlich ergriffen durchströmt unser Herz die Wärme dieser allerfrühesten Glückserfahrung, wenn wir gerührt ein Baby betrachten – geborgen an der Brust der Mutter, getragen von den Armen des Vaters. Selbst wer seine Eltern bewußt eher als distanziert, ungeduldig oder abweisend, ja sogar fremd erlebt hat: Unauslöschlich ist die Erinnerung an die innige Nähe der allersten Tage und Wochen in unser erwachsenes Unterbewusstsein eingebrannt. Darum zieht die Wirkkraft der uralten Geschichte aus Bethlehem vom zärtlichen Miteinander von Mutter und Neugeborenen auch Festmuffel immer wieder in ihren Bann – ungebrochen durch religiöse Skepsis und nervende Feiertagshektik.
In den weichen Momenten an Weihnachten rührt uns das Glück der ersten Monate unseres Lebens an. Angesichts des Jesuskindes auf dem Schoß der Gottesmutter spüren wir, wie unser himmlischer Vater wie unsere irdische Mutter uns als seinen einzigartigen Augapfel umsorgt und beschützt. Wie einst nährt er unsere Bedürfnisse und lässt uns wachsen, tröstet in Ängsten und achtet, würdigt und respektiert uns mit seiner ganzen Liebe, die kein Ende hat. „Denn er hat uns je und je geliebt. Darum hat er uns zu sich gezogen aus lauter Güte“ (Jeremia 31 Vers 3).
Auch wenn wir Gott gewöhnlich als Vater ansprechen: In der Bibel wird sein Wirken häufig mit dem einer Mutter verglichen. „Wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel, so versammelt Gott seine Kinder“ (Matthäus 23 Vers 37). „Dann wird er sie trösten, wie eine Mutter ihre Kinder tröstet“ (Jesaja 66 Vers 13). Gott, unser Vater, ist also unsere Mutter, „der dich gezeugt hat und die dich geboren hat“ (Deuteronomium 32 Vers 16). Denn zärtliches Umsorgen, bedingungsloses Annehmen, grenzenloses Lieben, behutsames Nähren, geduldiges Verzeihen, einfühlendes Trösten und unerschütterlichen Schutz erleben wir bei Müttern wie bei Vätern gleichermaßen.
Freilich verlaufen nicht alle Kindheiten glücklich! Nicht wenige sind wohlgenährt und entbehren nichts in vollgestopften Spielzimmern, doch sehnen sich verzweifelt nach Kuscheln mit ihren gefühlsarmen Eltern. Nicht wenige haben je einen Schlag gespürt und fühlen doch sich mißbraucht, um ehrgeizige Pläne ihrer Erzeuger zu erfüllen. Nicht wenige werden sorgfältig mit Kindersitzen und Fahrradhelmen vor allen denkbaren Gefahren geschützt und leben doch in steter Todesangst zu versagen, nicht zu genügen, zu scheitern und wertlos zu sein. Nicht wenige werden „fürsorglich“ in ihren Wünschen ignoriert und rücksichtslos vergewaltigt, wenn sie zu Klaviervirtuosen oder Sportskanonen getrimmt oder als aufstrebende Musterschülern gestriezt werden statt unbeschwert Kind sein zu dürfen. Kinder sind mitunter selbst in vorbildlichen Elternhäusern Knechte eines fremden Willens und leiden bittere Schmerzen.
Sie sind erfüllt von abgrundtiefer Sehnsucht nach bedingungsloser Zuwendung ohne Ausbeutung, ohne Mißbrauch, ohne Angst. Auch diese Sehnsucht lebt in uns fort, die Sehnsucht nicht perfekt sein zu müssen, um geliebt zu werden, versagen zu dürfen ohne zu scheitern, Hilfe erbitten zu können, ohne sich zu blamieren, stolpern zu dürfen, ohne liegen zu bleiben. Diese Sehnsucht ist vielleicht noch verborgener, stiller, versteckter und geheimer als die wohlige Erinnerung an die Güte und Liebe unserer Mütter und Väter.
In den Weihnachtstagen erwacht diese Sehnsucht, „nicht mehr Knecht, sondern Kind sein zu dürfen“ (Galater 4 Vers 7). In dem aus dem Vater geborenen Christkind begegnen wir nämlich dem Gott, der niemanden zurechtbiegt zu einem Idealbild, der uns gewogen bleibt, wo wir ihn enttäuschen, der uns niemals mißbraucht, um seinen Ruhm zu erhöhen, der keinen ausbeutet, um seine Bedürftigkeit zu flicken. In der Liebe des Gottes von Weihnachten erleben wir die paradiesische Zuwendung längst vergangener Kindheitstage. Zugleich stillt dieses Fest unsere oft enttäuschte Sehnsucht nach bedingungsloser Annahme um unserer selbst willen, so krumm und eckig, wie wir nun mal sind. „Denn uns ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids“
(Lukas 2 Vers 11).
Ich wünschen Ihnen gesegnete Weihnachtstage, in denen Sie diesem Gott begegnen können – in Christus Jesus, seinem eingeborenen Sohn.
Dr. Martin Schulz-Rauch

WOCHENSPRUCH ZUM 4. ADVENT
Philipperbrief 4, 4,5b
Am letzten Sonntag vor Weihnachten ist Freude angesagt. Der Apostel Paulus ruft seine geliebte Gemeinde in Philippi dazu auf: „Freut euch immerzu, weil ihr zum Herrn gehört.“ Also: keine grundlose Freude, sondern Freude, weil wir zu Jesus Christus gehören. Der Hintergrund seines Briefes ist eher ernst. Auch in den treuesten Gemeinden kommt mal Streit auf. Oder es müssen Probleme mit einzelnen Gemeindegliedern gelöst werden, weil die so gar nicht auf Linie sind.
Ich finde es großartig, dass Paulus schreibt: Lasst euch wegen solcher Geschichten eure Freude nicht vergällen. Freut euch nach schwierigen Verhandlungen, freut euch, wenn der Haussegen mal schief hängt. Ihr müsst nicht immer lachen. Das meint Paulus nicht. Seine Freude ist eher eine erwartungsfrohe Grundstimmung, weil unser Herr bald kommt. Damals ist Jesus doch nicht bald gekommen. Wir warten heute noch auf ihn. Doch Weihnachten ist jedes Jahr eine kleine Ankunft unseres Herrn: als Kind und doch zugleich als Gott. Er nimmt uns, so wie wir eben sind. Ein passendes Beispiel ist
MARIA, DIE MUTTER VON JESUS

Denn der letzte Sonntag vor Weihnachten wird auch von Maria bestimmt. Als Evangelium im Gottesdienst wird der Lobgesang Marias (das Magnifikat) gelesen. Maria stimmt ihn an, als sie ihre Verwandte Elisabeth besucht. Voraus geht die Geschichte von der Ankündigung des Erzengels Gabriel an Maria, dass sie Gottes Sohn empfangen und gebären wird. Der 4. Adventssonntag ist damit der evangelische Mariensonntag.
Von Maria, der jungen ledigen Schwangeren, jetzt aus Nazareth vor Anfeindungen bei ihrer Base Elisabeth in Sicherheit gebracht, mit ungewisser Zukunft, was nun wirklich aus ihr mit Josef und dem kleinen Jesus in ihr wird, von ihr hören wir mutige hoffnungsvolle Worte:
»Ich lobe den Herrn aus tiefstem Herzen.
Alles in mir jubelt vor Freude
über Gott, meinen Retter.
Denn er wendet sich mir zu,
obwohl ich nur seine unbedeutende Dienerin bin.
Von jetzt an werden mich alle Generationen
glückselig preisen.“
(Lukasevangelium 1, 47-48. BasisBibel)
Das Lied „Magnificat Anima mea Dominum“ (meine Seele erhebt den Herrn) aus Taizé nimmt den ersten Satz des Lobgesangs der Maria auf. Hören Sie mal rein.
Ob erwartungsvoll oder traurig, unscheinbar oder bedeutend, leidend oder kerngesund – ganz gleich, wie Sie sich fühlen: Ich wünsche Ihnen eine frohe und gesegnete Weihnachtswoche.
Ihr Pfarrer in Ruhe Wolfgang K. Leuschner